Waldquatier am Alten Zoll in Hamburg

Das Krankenhausgelände Ochsenzoll wird geschichtlich als hoch erhaltenswertes Ensemble eingeschätzt. Die landschaftsplanerische Parkgestalt des Jetztzustandes wird erhalten und nicht künstlich perfekt wiederhergestellt. Die graphisch markante Ringerschliessung und deren Positionierung auf dem höchsten Plateau der Parklandschaft wird formmässig mit einer Bearbeitung der vorhandenen Rasenfläche unterstrichen. Die Grünfläche unterscheidet sich vom übrigen Wettbewerbsgelände, welches zweimal pro Saison gesenst wird, durch einen wartungsreicheren niedriegeren Grasbewuchs. Der vorhandene dichte Waldbewuchs wird zu einem Waldring ausgebildet. Dieser wird öffentlich zugänglich gemacht und schafft somit Naherholungsflächen für das Umland und für das neu geschaffene Wohngebiet. Am Waldrand wird ein geschwungenes Band aus Privatgärten, Versickerungsflächen, Gemeinschaftlichen, Freiflächen und Erschliessung gespannt. Dieses Band hält Abstand vom Waldrand, erlebt grosszügige Unterbrechungen und schafft somit Freiflächen, welche für den Allgemein-
bedarf zur Verfügung stehen. (Ausschnitt aus dem Erläuterungsbericht)

2003
(Ankauf im begrenzt offenen Ideenwettbewerb)
Für Bystrup Arkitekter, Kopenhagen

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